Entfremdung

Es ist oft schwer heraus zu finden, inwiefern sich eine Depression auf das Denken und das Erleben der Welt ausgebreitet hat. Wir haben nur eine Erlebenswelt von der wir zehren können, sodass per Definition alles, was wir wahrnehmen, subjektiv ist.

Zwar gibt uns die Zeit eine kleine Chance Veränderungen und damit Verzerrungen zu erkennen, aber diese Veränderungen passieren oft über sehr lange Zeiträume, schleichend. Und diejenigen unter uns, unglücklich genug, dass sie seit ihrer Kindheit oder dem Heranwachsen von diesen Verzerrungen betroffen sind, können sich nur ständig hinterfragen und mit den Signalen der Außenwelt, wie dieses geteilte menschliche Erlebnis von anderen empfunden und interpretiert wird, vergleichen.

Doch auch darin liegen Tücken. Waren früher noch nur Metaphern, Redensarten und Tabuthemen Hürden im Klaren Erkennen, sind es nun zunehmend Medien. Seien es Filme, Serien, oder Spiele, die uns nur zu oft das äußerste des Erfahrungsspektrums zeigen wollen, oder soziale Medien, die dazu einladen unser eigenes Leben auf die interessantesten Momente, so kurz sie auch waren, zu herunter destillieren und damit allen anderen Menschen ein Empfinden darlegen, dass so nie existiert hat.

Würde man all diese Einflüsse ohne Misstrauen und Skepsis aufnehmen, würde man mit Sicherheit nicht nur davon ausgehen, dass die Nutzung der eigenen Zeit auf diesem Planeten sehr zu wünschen übrig lässt, sondern, würde es wohl auch so scheinen, dass die externe, teilweise materielle Seite des Lebens einen unmäßig höheren Wert hätte als das innere Befinden, das Erforschen des Selbst und das Auseinandersetzen mit den eigenen Ecken und Kanten.

Mir fällt es aus diesem Grund teilweise sehr schwer mich mit anderen Leuten zu identifizieren. Zum einen weiß ich, dass ich nicht der einzige Mensch mit depressiven Gedanken bin und das ich mit Sicherheit nicht am schlimmsten unter ihnen leide, doch reicht dies schon aus ein Gefühl der Absonderung zu verspüren. Worüber würde ich wohl den ganzen Tag nachdenken, wenn nicht über meine Selbstzweifel, meine Ängste? Was machen „normale“ Menschen eigentlich in der Zeit? Denken sie über ihr Leben nach? Machen Pläne, freuen sich auf diese? Ist das einfach Leerlauf? Haben sie andere Sorgen, oder hat vielleicht jeder relativ die gleichen Sorgen und auf eine morbide Art und Weise spricht aus mir die Arroganz sich anders fühlen zu wollen.

Obwohl ich eigentlich ein sehr netter und wohlwollender Mensch bin, habe ich mich doch schon oft, und häufiger bei in schlechteren Zeiten, dabei erwischt, wie ich schon bei kleineren Delikten anderer Leute eine starke Missgunst ihnen gegenüber empfinde. Teilweise zeigt sich dies schon, wenn jemand vor mir zu langsam in die Straßenbahn einsteigt, oder sich, kurz nachdem Betreten, erst umschaut bevor er oder sie weitergeht und andere (mich) hinein lässt. Zwar fühle ich mich gerechtfertigt darin, dass nervig zu finden, allerdings frage ich mich schon, warum so eine Kleinigkeit einen so unverhältnismäßig großen Einfluss auf meine Laune haben kann.

Spricht da die Unzufriedenheit aus mir? Unzufriedenheit mit mir selbst? Mit der Welt mit der ich nicht zurecht zu kommen scheine, in der andere so gut klar kommen, dass sie gedankenlos im Weg stehen können? Das ich solchen Leuten begegne, während ich mich wegen noch kleineren Dingen in Selbstzweifeln suhle?

Es ist auch nicht so, als würde ich Hilfe von außen erwarten. Es ist schwer genug für mich selbst durch meine Gedankenlabyrinthe zu navigieren, als dass ich anderen eine Wegbeschreibung geben könnte. Und selbst wenn, sehe ich keine Obligation bei anderen Leuten ihre Zeit mit zu widmen. Wahrscheinlich ist das ein Teil des Problems, aber zumindest ist das im Moment meine Meinung dazu. Und doch ist denke ich ein Teil meiner wachsenden Abneigung die Hilflosigkeit, das Gefühl vor allen Leuten langsam einzugehen und zu verrotten, während scheinbar Sonnenlicht und genug Wasser für alle anderen genug zu sein scheint.

Es ist diese Art der Entfremdung, die ich immer mehr spüre, von der ich aber auch merke, wie sie schon lange ihr Unwerk getrieben hat. Es trägt dazu bei, dass ich mich niemandem wirklich öffnen kann. Etwas, was mir selbst die längste Zeit nicht einmal aufgefallen ist. Ich war immer offen über viele meiner Gedanken und Probleme mit allen Bekannten und Freunden, die sich dafür interessierten, aber es fühlte sich im nach hinein an, als hätte ich nicht über mich gesprochen. Als hätte ich nicht meine Probleme geteilt, sondern die einer Person, mit den gleichen Problemen, dem gleichen Namen.

Dieser Prozess ist meiner Meinung nach sehr gefährlich. Schließlich ist der Mensch ein Herdentier und fühlt sich doch meistens nur in einer unterstützenden Gemeinschaft wirklich wohl und geborgen. Wenn aber die Fähigkeit sich mit anderen wirklich zu identifizieren und sich ihnen zu öffnen verloren geht, geht dann nicht damit auch die Grundlage für ein Gemeinschaftsgefühl verloren? Ist man dann nicht der Vereinsamung fast schutzlos ausgeliefert?

Ich habe das Glück schon lange damit umgehen zu müssen und habe mich schon bevor ich es für mich identifiziert habe dazu gezwungen mit meinen Freunden und auch neuen Bekanntschaften Zeit zu verbringen. Ich spüre, wie ich in dieser Zeit so etwas wie Spaß und Entlastung verspüre. Als würde ich nur auf einer Gehirnhälfte laufen und die andere, mit dem Ballast ist deaktiviert. Zwar fühlt es sich auch so an, als wäre ich nur so halb da, aber vielleicht ist das diese normale Empfindung des Lebens, dass ich am Anfang dieses Textes hinterfragt habe. Doch bedeutet dies auch, dass ich mein ich, mein selbst auch nur zu einem Bruchteil zeigen kann. Das ich nicht wirklich da bin, dass ich mich nicht öffnen kann und nicht voll gesehen werde. Ich fühle nur ein oberflächliches Angenommen.Werden und in schwachen Momenten, wo die Depression und die Zweifel groß sind, ist es leicht sich dazu hingerissen zu fühlen zu glauben, dass all diese Freunde und Bekannte einen selbst ja gar nicht wirklich kennen und damit auch gar nicht wirklich mögen. Wenn sie nur mein wahres Ich kennen würden, was dann? Etc. etc.

So entferne ich mich mehr von Leuten die „mich“ lieben und mögen und noch mehr von fremden Leuten, die ich noch nicht kenne, aber wegen den kleinsten Delikten schon in Schubladen stecke und verurteile. Als gemeinschaftsliebendes Tier eine schwierige Situation. Ein Minefeld und ein rutschiger Abgrund zugleich.

Und obwohl ich meine mir dessen Existenz und Funktionsweise bewusst zu sein, habe ich noch kein Hilfsmittel gefunden. Ich werde mich weiter zu Freunden und anderen sozialen Ereignissen zwingen und versuchen offen für Bekanntschaften zu sein. Versuchen das gute und vor allem das ähnliche in anderen zu sehen. Um sie nicht wegzustoßen und vielleicht auch um mich heran zu ziehen. Und ich hoffe, dass ich mich irgendwann wieder öffnen, wieder zeigen kann und vielleicht dann glaube, dass nicht „mich“, sondern mich jemand wirklich mag und liebt.

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Das Ding mit der Lust

Draußen scheint die Sonne, ich habe Zeit, Energie und keine Lust irgendetwas zu machen. Mein Wohnung könnte ich ein bisschen entrümpeln. Ich wollte noch ein Regal anbringen, um Gesellschaftsspiele drauf zu legen, aber ich habe keine Lust. Ich habe das Internet, Spielekonsolen, Pornos, Pizza, aber keine Lust.

Wie kann das sein, dass man Langeweile verspürt, ohne gleichzeitig eine Idee zu haben, was man am liebsten tun würde, um diesen Umstand zu verändern. Ich fühle mich wie das sinnbildliche Kamel, das sich zwischen zwei identischen Heuhaufen nicht entscheiden kann und deshalb verhungert. Nur das ich scheinbar so kurzsichtig bin, dass ich die dutzenden Heuhaufen vor meiner Nase gar nicht mehr erkenne.

Das alles hat schon vor einer ganzen Weile angefangen, als ich gemerkt habe, dass ich irgendwie keinen so richtigen Gefallen mehr daran finde Musik zu machen. Ich hatte mich mit meiner Band noch jede Woche getroffen, aber hatte nicht mehr geübt, war mit dem Kopf nicht dabei und war ziemlich genervt von der Musik, die wir gemacht haben. Ich wusste nicht so richtig, welche Musik ich sonst machen wollte, also habe ich mich einfach weiter hin geschleppt, bis ich jede Woche den Tag davor angsterfüllt auf den Dienstag geschaut habe. Wieder 2 Stunden das gleiche. Irgendwas zwischen Pflichtveranstaltung und Zeitverschwendung. So bin ich irgendwann ausgestiegen und hatte einen freien Abend, den ich mit einer neuen Aufgabe füllen konnte. Das habe ich bis jetzt nicht geschafft.

Die folgenden Monate hat sich dieses Gefühl des Desinteresses wie ein Virus durch meine gesamte Freizeitgestaltung gefressen. Mit Freunden etwas unternehmen war immer noch cool, aber ich habe mich immer weniger darauf gefreut. Wo ich früher noch den ganzen Tag darüber nachgedacht habe, wie cool das wird, Vorfreude empfunden hab, war es nun einfach etwas, was mir in 3,5 Stunden widerfahren wird. Take it or leave it. Einzig die Angst etwas zu verpassen, vollkommen langweilig zu werden treibt mich noch heraus. Keine Freude eingeladen worden zu sein, keine Gedanken, was für ein Spaß es werden wird.

Ist es denn noch Spaß? Wenn ich im nach hinein darüber nachdenke, macht es mir dann Spaß mit meinen Freunden etwas zu unternehmen? Würde es mir Spaß machen mal wieder Musik zu machen? Lohnt sich der Aufwand, oder ist der Mangel an Interesse vielleicht auch gerechtfertigt? Ich weiß, dass ich lache, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin. Ich weiß auch, dass ich Späße mache, die gut ankommen und das ich wohl geschätzt werde und sich erkundigt wird, ob ich mitkomme. Aber wenn ich nur vom Gefühl ausgehen müsste, könnte ich das nicht sagen. Wenn Spaß etwas ist, was einen nachhaltig erfüllt, der länger hält als den Moment und der einen dazu bringt zu sagen: Ja, das war schön. Gerne wieder! Dann macht es glaube ich keinen Spaß mehr.

Ich zwinge mich trotzdem meistens dazu. Wenn man keine Lust hat, wird es erst recht schön, hat meine Mutter immer gesagt. Auslegungssache, schätze ich. Irgendwie ist es ja auch unfair einen Spieleabend danach zu bewerten, ob er mich x viele Stunden von meiner Depression befreit.

Allerdings ist diese ganze Situation ziemlich hinderlich. Wenn man einen ganzen Tag ungenutzt vorbei ziehen sieht, nicht weil man nicht kann, nicht weil man nicht darf, sondern weil man nicht will, fühle ich mich ziemlich sinnlos. Kann man seine Lebenszeit nicht irgendwo spenden, dass sie wenigstens jemand anders nutzen kann, der Bock auf sie hat? Und ich will wollen, streben und träumen. Aber da ist scheinbar nichts. Wunschlos glücklich.

Ich beneide Leute, die ihren Weg gehen so sehr. Leute, die interessant sind, weil sie interessiert sind. Mit denen man sich gern unterhält, weil sie immer was am laufen, was zu erzählen haben. Ich beneide sie so sehr. Nicht um ihren sozialen Stand, oder ihre Einstellung. Einfach weil ich glaube, dass sie etwas haben, was ich nicht habe. Ein Gefühl von Sinn. Nicht das jeder eine Berufung hat, oder sie kennt und verfolgt, aber zumindest eine Idee, was sie mit einem Lottogewinn machen würden. Einen Plan für ihren nächsten Urlaub. Eine Liste mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erledigen wollen. Als ich überlegt habe so eine Liste zu machen, kam ich auf Fallschirm springen. Einfach weil es bestimmt ganz cool ist. Nicht, weil ich das unbedingt machen will.

Obwohl das auch nicht ganz stimmt. Ich denke einen Wunsch, so unerfüllbar er auch ist, habe ich schon. Natürlich würde ich mir wünschen nicht diesen ganzen Käse hier durchmachen zu müssen – das ich einfach gesund und glücklich bin – aber das ist zu abstrakt. Ich rede nicht von Flaschengeist-Wünschen. Das letzte Mal, als ich das Gefühl hatte mehr als zwei Tage in die Zukunft zu blicken und mich auf etwas zu freuen, war vor etwa einem halben Jahr, während meiner letzten Beziehung.

Ob dieses gute Gefühl wegen der Beziehung an sich war, wegen der anderen Person, oder anderen Dingen soll für später aufgehoben werden. Allerdings fühlte ich mich damals zum ersten Mal als würde ich Teil von etwas sein. Ich konnte Seiten von mir zeigen, von denen ich zu unsicher war, um mir ihre Existenz zuzugestehen und von denen ich keine Gelegenheit hatte sie zu zeigen. Ich war irgendwie mehr ich als sonst und dafür gesehen und geliebt zu werden war schön. Auch hatte ich einen externen Motivationsfaktor. Nun konnte ich Dinge für meinen Partner tun. Entweder direkt, oder indirekt indem ich gut zu mir war, mich verbessern konnte, um selbst ein besserer Partner zu sein. Klar, traurig, dass ich jemand anderen brauche, damit ich auf mich aufpasse, aber immerhin. Kein schlechter Grund, wie ich finde.

Warum konnte ich mir dies also nicht behalten? Sehe ich nur Wert in mir, wenn jemand anderes davon profitiert? Oder habe ich mich nach der Trennung wieder verschlossen, sodass ich selbst gar nicht anwesend bin und ich mich deshalb gar nicht um mich kümmern kann? Aber wenn ich nun nicht einmal mehr Wünsche habe und den ganzen Tag gedankenverloren auf der Couch liegen und im Internet surfen kann, wie viel ist dann eigentlich von meinem Selbst da? Existiere „ich“ im Moment überhaupt? Oder ist das genau was ich eigentlich bin?

Irgendwie will ich das nicht glauben, aber das fällt natürlich schwer. Sich selbst die Schuld zu geben in einem verzweifelten Versuch Sinn in diese schlimme Situation zu bringen ist zu einfach und zu verlockend. Natürlich bin ich einfach langweilig und faul. Wenn ich das ändern könnte, dann würde ich auch endlich nicht mehr so schlecht drauf sein. Klar fällt es mir schwer und irgendwie ändert sich auch nichts, wenn ich gut drauf bin und mir Mühe gebe (glaube ich), aber besser, als wenn ich überhaupt nicht weiß, was mein Problem ist und ich ihm ausgeliefert bin.

Eine Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden. Ich habe verschiedene Sportarten ausprobiert und manche sind auch hängen geblieben. Aber manchmal gehe ich einfach nicht. Fear of missing out be damned.

Vielleicht wünsche ich mir einfach, dass ich wieder Dinge tun kann, ohne das sie dem Anspruch gerecht werden müssen, meine Stimmung aus den tiefen der Depression zu heben, dass ich einfach etwas Musik spielen kann und mich etwas freue, wenn sie gut klingt. Vielleicht hat sich nichts grundlegendes an meinem Befinden verändert, vielleicht bin ich immer noch so traurig und hoffnungslos danach, wie davor. Aber zumindest würde ich wissen, dass es trotzdem noch Dinge gibt, die ich ganz gerne mache und für die es sich lohnt durch zu halten. Denn die gibt es, das kommt nur nicht mehr bei mir an.

Teufelskreise

Irgendwie habe ich das Gefühl ich wüsste genau, was mein Problem ist. Vielleicht habe ich noch kein Kindheitstrauma gefunden, was die Existenz erklärt oder einen Neurotransmitter, der mir fehlt, aber in der realen Welt habe ich das Gefühl die Mechanismen verstanden zu haben.

Ich bin furchtbar pessimistisch. Jede Aktion, die ich mache muss irgendeinen Sinn ergeben, muss einen gewissen Wert mit sich bringen, der sich am besten auf mich überträgt. Etwas auf das ich stolz sein kann, dass ich anderen aber vor allem mir selbst vorzeigen kann, wenn ich mich mal wieder frage, wie es überhaupt sein kann, dass Leute es mit mir aushalten.

Wenn aber alles was ich mache dieser Aufgabe gewachsen sein muss, dann fällt vieles weg. Entweder weil es als nicht wertvoll genug angesehen wird, oder weil es nicht vielversprechend genug ist und den Aufwand nicht wert ist. Die Anstrengung sich aufzuraffen und nach draußen zu begeben. Risiken einzugehen indem man neue, aber auch bekannte Leute trifft. Irrationale Ängste, die nicht verschwinden, egal wie oft sie schon nicht eingetreten sind.

Wann bin ich das letzte mal schlecht bei anderen Leuten angekommen? Bin ich nicht eigentlich mal witzig gewesen? Ich kam doch immer super mit Leuten klar, selbst mit Fremden. Beim Sport letztes Jahr, bei der Uni, im Urlaub bei dieser Brettspielgruppe. Woher kommt also diese Angst, fast schon Gewissheit, dass es diesmal anders werden würde? Kann ich mich nicht mehr auf mein eigenes Gehirn verlassen? Weiterlesen

Das Ding mit dem Morgen

Richtig in den Tag zu starten ist wahrscheinlich das wichtigste, was erledigt werden muss. Wecker stellen, tatsächlich aufstehen und nicht noch eine halbe Stunde YouTube Videos schauen oder Comics lesen. Duschen gehen, anziehen und auf Arbeit, oder zur Schule/Uni gehen.

Es klingt simpel und einfach. Klar steht niemand gern früh auf, aber wenn man seinen Rhythmus gefunden hat, sollte es doch nicht allzu schwer sein. Allerdings, merke ich bereits am Morgen, ob der Tag verloren ist, oder nicht. Wenn ich mich nicht daran erinnern kann, dass der Wecker überhaupt geklingelt hat. Wenn das erste was ich mache, ist den Laptop aufzuklappen und ein YouTube Video zu starten, von dem ich dann nichts mitbekomme. Dann träume ich im Halbschlaf über Chefmesser, über Yugioh-Karten, über Elfmeter-Schießen, oder was auch immer sonst in diesem Video vorkam, bis ich irgendwann um 10, 2 Stunden später als gedacht zu Bewusstsein komme und mich aus dem Bett rolle. Weiterlesen